Zum letzten Wettkampf in diesem Jahr machten sich mit ihrer Trainerin Eileen Otte fünf junge Turnerinnen am Sonntag auf den Weg nach Sendenhorst. Hier musste sich das Quintett dem Relegationswettkampf für die Gauliga 1 stellen.
Für Lana Stanley, Megan Scheimann, Leonie Brinkmann sowie Sophia und Sarah Lülf keine leichte Aufgabe, stellten sie doch im Alterdurchschnitt wieder einmal die mit Abstand jüngste Mannschaft. Gleich das erste Gerät, der Barren, sorgte dann für Aufregung. Die „vergessenen Barrenriemen" einer Turnerin ließen ein normales Einturnen nicht zu, da die Mädchen sich gegenseitig behelfen mussten und vor lauter „Riemenwechseln" kaum die vorgesehene Zeit nutzen konnten. So blieben die Wertungen hier auch hinter den Erwartungen zurück. Leonie, Sarah und Sophia kamen zwar flüssig durch ihre Übungen, allen fehlte aber der geforderte Rückschwung und auch Lana, eigentlich eine feste Barrengröße, konnte nicht ihre gewohnte Leistung abrufen. Das machte sie dann allerdings am nächsten Gerät, dem Balken, wieder wett. Hier zeigte sie eine sturzfreie Übung mit allen erforderlichen Anforderungen, welche dann auch mit einer hohen Endnote belohnt wurde. Megan und Sophia mussten leider einen Sturz in Kauf nehmen und Sarah ärgerte sich, da sie eine lupenreine Übung darbot, bei der sie allerdings zwei wichtige Teile ausließ, was mit entsprechenden Abzügen geahndet wurde. Am Boden lief es dann rund für die Mädchen – besonders Sarah, noch immer verärgert über ihre Balkenpanne, präsentierte sich ausgesprochen sauber und ausdrucksstark. Der abschließende Sprung sollte an diesem Tag das beste Gerät für die Mannschaft werden: Hier erzielte das Team 32,3 Gesamtpunkte – eine deutliche Leistungssteigerung zum letzten Mannschaftswettkampf. In der Summe reichten die erturnten Punkte leider nicht für die Berechtigung zum Start in der Gauliga 1, so dass sich die Nachwuchsturnerinnen im nächsten Jahr der Konkurrenz in der Gauliga 2 stellen müssen. In den Wintermonaten haben sie jetzt Zeit neue Teile zu erlernen, um diese dann im nächsten Jahr erfolgreich präsentieren zu können.
