Wir, die Rehasportabteilung des SC 28 Nordwalde e.V., sind ein interdisziplinäres Team aus Sporttherapeuten/innen, RehasportÜbungsleiter/ innen und Physiotherapeuten/innen. Dieses ermöglicht uns, den Rehasport qualitativ hochwertig durchzuführen mit dem Ziel der „Hilfe zur Selbsthilfe“. Die Grundlagen des Rehasports sind in der Rahmenvereinbarung vom 1.1.2011 festgehalten. Verbindliche Handlungsschritte für Leistungsbringer und Rehasportler sind dort vorgegeben. Fachverband für Rehasport ist der BSNW. Ziel dieses Fachverbandes ist es, Menschen mit Behinderungen bei der Ausübung
ihres Sportes zu unterstützen, ihnen Kontakte zu geeigneten Vereinen zu vermitteln und Informationen zum Thema „Leben mit Behinderung“ zur Verfügung zu stellen. Rehasport ist ein Gruppentraining, um Ausdauer sowie Kraft zu stärken, Koordination und Flexibilität zu verbessern und Selbstbewusstsein aufzubauen. Rehasport soll dazu motivieren, ein Leben lang Sport zu treiben. Durch ein langfristiges Training können Beschwerden gelindert werden oder sogar ganz verschwinden. Der Rehasportler soll die Einsicht für die Notwendigkeit erkennen, dass Gesundheit nicht geschenkt wird.
Was wir tun
Bei Gesundheitsbeschwerden kann ein Arzt Rehabilitationssport verrdnen. Mit Hilfe des Sportes unterstützten wir die Genesung und die Wiedereingliederung in den Alltag. Die Art des Trainings wird anhand der Verordnung und in Abstimmung mit dem Arzt festgelegt. Unsere Zusammenarbeit mit den Krankenkassen, den Ärzten, den Rehasportlern und Übungsleitern erfolgt Hand in Hand. Durch eine ausgefeilte Koordination aller Rehasportstunden, den Absprachen mit den Kursleitern und dem umfangreichen Eingangsgespräch ist es unser Ziel, mit dem Rehasportler die für ihn passende Sportstunde abzustimmen. So können die besten Erfolge auf physischer, psychischer und sozialer Ebene erreicht werden. Für eine optimale Gruppenaufteilung haben wir ein mehrschichtiges Modell entwickelt, das zahlreiche Entscheidungskriterien berücksichtigt. Deshalb führen wir mit den Teilnehmern im Vorfeld ausführliche Einzelgespräche. Gleichzeitig überprüfen wir Aspekte wie Belastbarkeit und Ausdauer. Zusätzlich zu diesen eigens von uns aufgestellten Kriterien berücksichtigen wir soziale Komponenten bei der Gruppenaufteilung. Dieses aufwändige Verfahren, vereint mit individuell festgelegten Gruppengrößen garantiert,
dass auch besondere Einschränkungen, wie z.B. mehrfache Behinderungen, eingebunden werden können. Gemeinsam mit unseren Übungsleitern sind wir in der Lage, zielgerichteten und verantwortungsvollen Rehabilitationssport anzubieten.
Miteinander und Zusammenarbeit
Wir unterstützen und helfen uns gegenseitig. Ein ehrlicher und offener Umgang im Team ermöglicht ein zeitnahes Umsetzen von Anregungen und Verbesserungsvorschlägen. Davon profitieren auch unsere Teilnehmer. Um diesen hohen Koordinationsaufwand gerecht zu werden, sind jedem Mitarbeiter im Team unterschiedliche Aufgaben zugeteilt. Wir vermitteln Freude an der Bewegung und geselligem Miteinander. Im Krankheitsfall bemühen wir uns um Hilfe und Lösungen.
Unsere Qualität
Da in der heutigen Zeit Gesundheit und Bewegung immer mehr an Bedeutung gewinnt, ist es für uns eine Pflicht, unser Team fortlaufend weiter zu bilden und unsere Teilnehmer darüber zu informieren.
Im Rehasport gibt es vom Verband BSNW einen so genannten „Qualitätszirkeltag“. Hier werden Übungen evaluiert, neueste Erkenntnisse aus der Wissenschaft vorgestellt, erarbeitet und umgesetzt, um in den Übungsstunden immer auf „aktuellem Stand“ zu trainieren. Die
Übungsleiter entwickeln ihre persönlichen, sozialen und fachlichen Kompetenzen ständig weiter. Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit
abteilungsübergreifend zahlreiche Sportangebote zur Verfügung zu stellen.
Unser Ziel
Es ist Ziel des Rehasportes, den Rehasportler an den Leistungserbringer zum weiteren Sporttreiben im Verein mit den unterschiedlichsten
Angeboten zu motivieren. Die Mitgliedschaft im Verein wird auf Dauer angestrebt

